Katya (springt auf): So muß ich brechen meine Ehrenwort – mitten entzwei. (Stößt sich mit einer raschen kleinen Bewegung den Dolch in die Brust.)
Stoneberg: Nicht – nicht – o Gott!
Katya (steht noch einen Augenblick aufrecht): Meine gnädige Herr werden verzeihen mir. (Sinkt langsam an der Beethovenbüste nieder.)
Stoneberg (hat unterdessen die Thür aufgerissen): Rennen Sie zu einem Arzt, schnell, aber erst Wasser, es ist ein Unglück – (zu Katya zurückkehrend) – und mußte das geschehen – o Du, Du!
Katya: Lassen doch! Ist Bestes für mich, sterben für meine Glauben. Hab' ich gespielt deiner Melodie doch gut. Nicht wahr – milost pane? (Sie sinkt tot zurück.)
Stoneberg (beugt sich über sie, fällt dann vor ihr nieder): Katya, Katya!
Ende.
Druck von Leistner & Drewfs, Magdeburg.
| Von Ernst Rosmer sind erschienen: |
| Wir Drei. Schauspiel, Verlag von Dr. Albert & Co. Separatconto in München. |
| Dämmerung. Schauspiel, Verlag von S. Fischer in Berlin. |