(Evening Telegram, New York.)
Abb. 66. P. van der Hem: Die Lusitania.
(De Nieuwe Amsterdammer, Amsterdam.)
Die Torpedierung der „Lusitania“ ist nur eines der vielen weltbewegenden Ereignisse dieses Krieges gewesen. Macht man sich nun klar, welche Fülle von Karikaturen allein dieses eine Vorkommnis hervorgerufen hat, so gibt das ungefähr einen Begriff von der ungeheuren Masse satirischer Bilder, die der Weltkrieg überhaupt angeregt hat.
Abb. 67. P. van der Hem: Deutschlands Zukunft liegt unter dem Wasser.
Holländische Darstellung der deutschen Unterseebootserfolge.
(De Nieuwe Amsterdammer, Amsterdam.)
Indirekt gehören zu dem Kapitel „Lusitania“ auch die selbstironisierenden Zeichnungen über die mangelhafte Rüstung der Vereinigten Staaten, denen man in der amerikanischen Presse begegnet. So klug sind die Amerikaner doch, um zu wissen, daß sie militärisch einem mächtig gerüsteten Reiche gegenüber, wie es „Germany“ ist, nichts auszurichten vermögen. Die in [Abb. 72] wiedergegebene Zeichnung „The World Power“, in der die United States ironisch als Weltmacht bezeichnet werden (sie ist von Harry Grant Dart und im Juli 1915 im „Life“ erschienen), möge dafür als typisches Beispiel dienen.