„Nun habe ich mein Schwert so lange geschliffen, bis ein Dolch daraus geworden ist“.

(Söndags Nissen.)

Al primo degli italici cantori
che ora fronteggia l’allemanno fuoco
si mandera dell’oro affinchè un poco
fronteggi il fuoco dei suoi creditori

Abb. 103. Italienische Karikatur auf D’Annunzio.

Aus der Weihnachtsnummer 1914 von „Il Numero“.
(Die italienischen Verse ahmen den Stil Annunzios nach.)

„Dem ersten der italienischen Dichter, der jetzt dem deutschen Ungestüm die Stirn bietet, wird man Gold schenken, damit er auch dem Ungestüm seiner Gläubiger die Stirn zu bieten vermag“.

Solche Sprachscherze scheinen in allen Feldzügen aufzutauchen. Auch im amerikanisch-spanischen Kriege von 1898 waren sie an der Tagesordnung.

Vergessen werden dürfen auch nicht die Karikaturen der bekannten Pariser Tageszeitungen. Die meisten bringen täglich von bekannten Künstlern Beiträge, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen wie die Wochenblätter. Zeichnerisch sind sie meist recht gut. Mit wie wenig Strichen sind beispielsweise auf der hier abgebildeten Karikatur ([Abb. 83]) von Sacha Guitry aus „Le Journal“ die charakteristischen Züge des österreichischen und des deutschen Kaisers wiedergegeben! Das Gesicht Wilhelms II. ist nur durch eine einzige Schnurrbartlinie dargestellt, und doch wird ihn niemand nach der Abbildung verkennen. —