„Im Bett? Ich erwarte ihn.“

„Wen?“

„Der es schlachten soll!“

„Schlachten! Worte! Kleide dich an, komm fort. Wie du willst.“

„Nicht so. Nicht so! Ist es nicht von dir? Ich habe dich doch geliebt, kannst du es nicht fassen, ich bin nicht mehr, was du bis jetzt bei dir gehabt hast, in mir ist jetzt etwas anderes, ja, da, da,“ sie nahm seine Hand und führte sie an ihre eisenschwere Brust, die von Feuchtigkeit triefte, wie ein Baum im Mittagsgewitter August, „das fließt aus mir, seit der Hetzjagd im Wald, seit diesem Abend.“

„Meine Brust ist Mutter, ich soll es nicht sein?“

„Wer besteht darauf, ich bin der letzte . . .“

„Der letzte! Der letzte!“ Sie drückte auf einen Klingelknopf, ein stämmiges, dickes, kleines Weib, wie ein Insekt lackartig glänzend in spiegelnder Wachstischschürze bis zu den Fersen, erschien: „Gnädige Frau?“

„Kann der Arzt kommen? Kann er augenblicklich kommen?“

„Wir werden telephonieren“, sie verschwand, entglitzerte.