Mögliche
Kombinationen dieser
F
1
-Geschlechtszellen
d. h. verschiedene
Arten von F
1
-Tieren
XW
×
XW
=
XX
WW
=
rotäugige
Weibchen
XW
×
xw
=
Xx
Ww
=
„
Männchen
Xw
×
XW
=
XX
Ww
=
„
Weibchen
Xw
×
xw
=
Xx
xw
=
weißäugiges
Männchen
Die eigentümliche Vererbungsweise der Augenfarbe ist also auf Grund der Koppelung ohne weiteres zu verstehen.
In F 2 dieser Kreuzung treten keine weißäugigen Weibchen auf, aber es ist möglich, weißäugige Weibchen auf einem anderen Wege zu erhalten. Kreuzt man nämlich eine Anzahl der in F 2 der eben besprochenen Kreuzung erhaltenen rotäugigen Weibchen mit weißäugigen Männchen, so werden in der Hälfte dieser Paarungen rotäugige und weißäugige Weibchen und rotäugige und weißäugige Männchen zu gleichen Teilen entstehen. Das hängt folgendermaßen zusammen. Die Hälfte der F 2 -Weibchen des erstbesprochenen Versuches hat, wie aus dem Schema ersichtlich, die Formel XX Ww, und die Paarung dieser Tiere mit den Xx ww- Männchen muß die folgenden Kombinationen geben:
XW
×
Xw
=
XX
Ww
=
rotäugige
Weibchen,
XW
×
xw
=
Xx
Ww
=
„
Männchen,
Xw
×
Xw
=
XX
ww
=
weißäugige
Weibchen,
Xw
×
xw
=
Xx
xw
=
„
Männchen.