»Die Reparatursektion der Santa Fé sechzig Meilen westlich. Hast du die Frachtzüge mit den neuen Eisenbahnschwellen nicht bemerkt, die in den letzten Tagen hier durchkamen?«

»Eisenbahnarbeit?« stöhnte Joe. »Ach du meine selige Tante Jemima! Billy – das is' – – nee, Billy das is' gräßlich.«

»Arbeiten müssen wir, mein Sohn, und wenn du im südlichen Arizona andere Arbeit findest, bist du klüger als ich. Also weine nicht!«

»Pfui Deibel!« sagte Joe aus gequältem Herzen. »Pfui – Deibel –!!«

Billy lächelte.

»Well,« meinte er, vergnügt blinzelnd, »das ist so etwas wie wunderschön poetische Gerechtigkeit, mein Sohn. Sonst haben wir die Eisenbahn – nun hat die Eisenbahn uns!«


Wie das Wandern endete.

Die Eisenbahn hat uns! – Sektion 423, Southern Pazific. – Als Streckenarbeiter in Arizona. – Der »boss«. – Von Kindern Italiens. – Wir haben wieder die Eisenbahn! – Hände in die Höhe! – Seine Ehren, der Friedensrichter. – Die braven Spitzbuben von El Dorado. – Dahinjagen und Arbeit. – Von den Schüttelfrösten der Malaria. – Krank und einsam. – Nach St. Louis. – Ein ganzer Mann.

Dicht neben dem Schienenstrang, viele Meilen weit von den beiden nächsten Stationen entfernt, stand ein schmuckloses hölzernes Haus mit vielen kleinen Fensterchen, über dessen Türe in schwarzen Buchstaben die Inschrift stand: Sektion 423, Southern Pazific. Der Zug hielt einen Augenblick lang, und wir sprangen ab. Ein vierschrötiger Mann in blauen Arbeitskleidern, mit respektablem Bäuchlein und wirren feuerroten Haaren, trat aus der Türe und sah uns prüfend an.