Grinsend trollte sich der Neger.

»Das ist einer von unseren Pächtern,« sagte Charley, »und der lustigste Nigger, den ich im Leben gesehen hab'. Nun wollen wir 'mal zugucken, wie er seinen Dollar los wird.«

Wir bogen um die Ecke, und richtig, da in dem Nebengäßchen, hockte Neger Slim mit einem halben Dutzend schwarzer Spießgesellen im Sand, und auf einer alten Jacke rollten Würfel hin und her.

»Komm, kleine Sieben!« rief Neger Slim beschwörend. »Willst du wohl 'rauskommen, du miserabel langweilige Sieben. Schnell – und kauf' Frauchen ein Paar Schuhe. Liebe süße Sieben …«

Sieben! Slims schwarze Tatze schoß hervor und strich die Silbermünzen ein, die auf der Jacke lagen.

Ein neues Spiel begann.

Die anderen Neger rollten die Augen und ärgerten sich.

»Oha, dicke Elf! Komm liebe dicke Elf!«

Wieder gewann Neger Slim. Achtmal hintereinander gewann er, und beim neunten Spiel konnte er keinen Gegeneinsatz bekommen, denn er hatte seine schwarzen Brüder bis auf den letzten Cent ausgeplündert!

»Nix weiß' Geld mehr?« sagte er enttäuscht. »Dann is' dies nette kleine Spielchen alle, gentlemen. Wenn ihr Geld habt, könnt ihr wiederkommen.«