»Wenn Charley fortgeht …« begann ich.
»Hoh!« sagte der alte Muchow. »Da ist noch einer! Zu tun ist ja freilich nichts auf der Farm, aber du hättest doch wahrhaftig gerne hierbleiben können!«
Und ich beschloß, mein Glück im Texasstädtchen zu versuchen.
Kurz vor Brenham durchschnitt die Staatsstraße nach Osten, nach San Antonio und El Paso, unseren Weg. Dort, an der Kreuzung, hielten wir. Braun, dürr, öde, sandig lag die Gegend da. Auf dem untersten Ast eines Baumes am Straßenrande saßen träge vier Aasgeier.
»Good bye, Vater,« sagte Charley.
»Na, dann reite, mein Junge. Nimm dich in acht mit dem Mexikanerpack da drüben!«
»Allright, Vater. Good bye, Ed. Besser, du bleibst beim alten Mann. Überleg' dir's noch.«
Und im vollen Galopp jagte Texasgirl auf der Straße nach Osten vorwärts, mit einem Reiter, der lustig den Hut schwenkte und die sechs Schüsse seines Revolvers in die Luft knallte zum Abschiedsgruß –
»Eine verfluchte Wirtschaft!« brummte der alte Mann. »Wenn ich nicht selber einer von der Sorte gewesen wäre, könnt' ich dem Bengel wahrhaftig böse sein. Na, er kann für sich sorgen; wer mit dem anbindet, hat alle Hände voll. Was willst du denn in Brenham anfangen?«