»Keine Ahnung, sir.«

»Eine verfluchte Wirtschaft! Ehem! Ich lasse jeden das aufessen, was er sich einbrocken will. Wenn einer Dummheiten machen will, dann soll er sie eben machen. Man muß einen Mann mit seinem Mädel allein lassen und einen Narren mit seiner Narrheit. Good bye, mein Junge!«


Da hinten in Texas.

Der Lausbub wird Apothekerlehrling. – Im Wunderland. – Grasgrüner Wissensdurst. – Die Negerin und das Liebespulver. – Ein Nachtklingel-Erlebnis. – Der Lausbub langweilt sich. – Das Gäßchen der winzigen Häuschen. – Klein-Daisy. – Die Dame, das Parfüm und die Folgen. – Ex-Apotheker. – Der frühere Leutnant aus dem heiligen Köln und sein Rat. – Der Mann mit den leuchtenden Augen. – Vorbereitungen zu einer geheimnisvollen Reise.

An einem der runden Tischchen in Gus Meyers Salon saß, emsig schreibend, der Redakteur und Verleger des Brenhamer Herald. Neben ihm stand ein kleiner Junge in Arbeitskleidern, mit Druckerschwärze beschmiert.

»Hello!« rief mir der Redakteur entgegen. »In dreieinhalb Sekunden hab' ich den Gouverneur von Texas vollends abgemurkst.« (Er schrieb weiter.) »So. Hier, mein Söhnchen! Lauf! Korrektur und letzte Depeschen bringst du mir hierher. Gus, noch 'n Bier! Und wie steht's mit Bruder Leichtfuß aus dem deutschen Vaterland?«

Er schüttelte sich vor Lachen, als ich ihm erzählte, weshalb ich in Brenham sei.

»Und was wollen Sie anfangen?«

»Ich hab' keine Ahnung …«