Wie die Uhr an der Wand gegenüber glitzerte und funkelte! Sie hatte ein gelbmetallenes Zifferblatt, und die glänzende Scheibe schien alles Licht im Zimmer an sich zu saugen und wiederzustrahlen. Sie blendete mich. Aber es war doch nicht der Mühe wert, aufzustehen. Und der Pendel der Uhr schwang immerwährend hin und her und der bestand auch aus einer glänzenden kleinen Scheibe und der leuchtete auch. Ich mußte immer wieder hinsehen.

Tik — tak — tik — tak ...

Laut wie Gehämmer war der Pendelschlag.

Dazwischen hörte ich deutlich meinen eigenen Pulsschlag in der Schläfe und der großen Halsader: eins, zwei, drei, vier — eins, zwei, drei, vier — vier Pulsschläge immer auf einen Pendelschlag ... Ach was, dummes Zeug. Wenn ich nur nicht so bleiern müde wäre ...

»Ich habe vier Könige, meine Herren! Das Geld ist mein!« sagte eine Stimme ganz weit weg.

»Vier Könige sind viel!« dachte es in mir.

Tik, eins, zwei, drei, vier — tak, eins, zwei, drei, vier ... Wie doch die infame Scheibe da drüben glitzerte und blendete! Ich machte die Augen zu, aber selbst mit geschlossenen Lidern sah ich Fluten von Licht.

Man mußte ein Loch in diese Uhrscheibe schießen — mitten hinein — und das gab dann einen dunklen Punkt — und dann konnte sie nicht mehr so leuchten ...

Tik — tak — —

Mitten hinein mußte man schießen!