Das Telephon klingelte ab.
Allan McGrady hängte langsam und bedächtig den Hörer auf, ging zu seinem Schreibtisch, nahm sich eine Zigarette und zündete sie umständlich an, während wir schweigend dastanden. Dann wandte er sich um.
»Hayes! Telephonieren Sie doch, bitte, an die Schleppdampfergesellschaft. Wir brauchen den schnellsten Schlepper, den sie haben. Muß in einer halben Stunde unter Dampf sein. Examinerdienst, üblicher Charter für einen Tag. Nein — warten Sie. Nicht einen, sondern zwei Schlepper brauchen wir.«
»Zwei Schlepper — in einer halben Stunde!« wiederholte Hayes.
»Richtig.« Hayes ging zum Telephon und McGrady klingelte. »Ich lasse Mr. Lascelles bitten,« befahl er dem eintretenden Pagen.
Von uns sagte keiner ein Wort, denn jeder wußte, daß es sich um etwas Großes handelte; um rasches Denken, um schnelles Disponieren. Daß jede Minute und jeder gesprochene Satz kostbar waren. Der Chefredakteur kam augenblicklich. Wenn ein Redakteur den andern oder gar den Chef »bitten« ließ, anstatt sich selbst zu bemühen, so bedeutete das: Eile, Dringend, Expreß!
Die beiden Herren schüttelten sich die Hände.
»Guten Morgen, Lascelles,« sagte McGrady, der nie ruhiger und kühler sprach, als wenn er sehr aufgeregt war. »Verzeihen Sie, aber wir haben hier eine Sache, die keinen Aufschub duldet.«
Lascelles nickte nur. McGrady fuhr fort: