»Sie wollen also Soldat werden?«

»Ja.«

»Und Ihr Beruf?«

»Auf den pfeif’ ich!«

»Hm. Haben Sie sich da in Ihrer Enttäuschung über die Kriegskorrespondentengeschichte nicht in eine Idee verrannt, deren Tragweite Sie nicht übersehen? Würden Sie sich unter allen Umständen anwerben lassen, auch wenn ich nicht helfe?«

»Ja, unter allen Umständen.«

»Schön. Wie alt sind Sie?«

»Zwanzig Jahre und drei Monate.«

»Hm. Das Gesetz schreibt zwar ein Alter von 21 Jahren vor, aber um der paar Monate willen wollen wir uns nicht streiten. Ich will Ihnen helfen. Sie scheinen ja ernstlich genug zu wollen, und des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Unter den besonderen Umständen wird Ihnen übrigens eine kurze Dienstzeit in der blauen Jacke Onkel Sams gar nicht schaden. Nun hören Sie, bitte, genau zu. Was ich Ihnen jetzt sage, ist vertraulich: Wir könnten Sie im Korps gebrauchen, und das wäre wohl auch das Beste für Sie, schon weil die Arbeit sehr interessant ist. Telegraphieren können Sie ja schon. Der Haken ist nur der, daß ich zur Anwerbung nicht autorisiert bin. Der Signalkorpsdienst der Vereinigten Staaten besteht augenblicklich nur aus etwa dreißig Offizieren und etlichen fünfzig Sergeanten. Mannschaft haben wir vorläufig gar nicht. Ich erwarte jedoch von Stunde zu Stunde die Order, die ein Signalkorps im größeren Stil für den Krieg organisiert. Sie lassen sich also jetzt für das hiesige Regiment, das 1. Infanterieregiment, anwerben. Ich werde dafür sorgen, daß Sie sofort zum Telegraphendienst abkommandiert werden, und sobald das neue Signalkorps autorisiert ist, werde ich Sie versetzen lassen. Abgemacht?«

»Ja.«