»Fix bayonets!« brüllte irgend jemand irgendwo, und klirrend fuhren die Eisen auf die Gewehrläufe.

Am Ende des Hauptgangs fand ich den General. Er sah mich sofort und fragte kurz:

»Nachrichten? Was gibt’s, Mann?«

Ich überreichte die Depesche vom Hauptquartier und meldete die Unterbrechung der Linie.

»Was? Der Draht funktioniert nicht?« rief der alte Herr scharf. »Sie müssen sofort los und unter allen Umständen den Fehler finden. Die Verbindung muß schleunigst wiederhergestellt werden. Können Sie das?«

»Ich glaube ja, General. Die Linie bis zur Blockhausstation ist nur kurz und unschwer abzusuchen.«

»Im Dunkeln?«

»Wir haben Magnesiumfackeln.«

»Gut. Machen Sie sich unverzüglich an die Arbeit. Haben Sie Anschluß, so senden Sie General Shafter diese Depesche.« Die Meldung an das Hauptquartier, die mir der General nun diktierte, hatte ungefähr folgenden Inhalt: Nordwestlich von Santiago brennen drei große Feuer auf den Hügeln. Was diese Signale bedeuten, ist nicht bekannt. Das feindliche Gewehrfeuer scheint von den spanischen Schützengräben zu kommen. Wahrscheinlich steht ein Angriff bevor.

Ich kugelte beinahe die Erdstufen hinab, in solcher Eile war ich, denn die allgemeine nervöse Erregung da oben auf den Hügeln über das unheimliche nächtliche Gewehrfeuer hatte mich gründlich angesteckt. Souder hatte das Tascheninstrument und Ersatzdraht bereits hergerichtet. Dicht beim Adjutantenzelt stand, an einen Busch angebunden, ein Maultier.