Schrille Glockentöne erklangen lärmend — ding — ding, ding — ding, ding, ding.
»'s geht los!« sagte Haveland, die Mundwinkel nervös zusammenziehend.
Wir saßen da, mit einemmal stille geworden. Gedröhne, Gepolter, Geräusche. Die Schiffswände erzitterten, die Schraube begann zu arbeiten, die Glocken klingelten, und langsam wurde aus dem Wirrwarr von Geräuschen der stete Arbeitstakt des Schiffes. Eine Stunde mochte vergangen sein, als durch die Luke herab eine knarrende Stimme rief:
»Sie mögen an Deck kommen, meine Herren!«
Wir kletterten die Leiter hinauf.
»Der Bootsmann wird Ihren Leuten die Quartiere zeigen, Mr. Haveland,« sagte ein kleiner Mann mit fuchsigem Spitzbart, schlichten knappsitzenden blauen Kleidern, kecker Mütze. »Darf ich die Herren in den Kartenraum bitten? Steward, drei Gläser, eine Flasche und einen Syphon!«
»Jack, sieh zu, daß alles in Ordnung ist,« warf ich hin.
»Kapitän Boardmann — mein Freund und Partner Carlé,« stellte Haveland vor.
»Well,« sagte der Kapitän, »sehr erfreut, Mr. — was ist es — Carley? Wir trinken, wenn es Ihnen beliebt, meine Herren, auf glatte Fahrt und einsamen Weg. Ich muß auf die Brücke. Ich habe die Steuermannskabinen für die Herren zurechtmachen lassen — dies ist sozusagen kein Passagierschiff. Steuermann haust beim Ingenieur — auf'm Boden — Matratze — nee, ein Passagierschiff ist dies nicht. Sonst alles in Ordnung, sir« (zu Haveland). »Gu—uten Morgen!«