»Und die Kompensationen, Matthews?«

»Darüber rede ich nicht.«

»Gut!« sagte Haveland. »Das kann ich verstehen, Matthews! Die Männer, für die ich spreche, geben keinen roten Heller für Castro. Keinen roten Heller für Morales. Und sehr wenig — entschuldige! — für Percy F. Matthews. Es ist alles nur pures Geschäft. Wir wissen —« hart, scharf, schnell kamen die Worte — »daß seit dreizehn Tagen der Standort deines Morales in Caracas bekannt ist; wir wissen, daß alle gefährdeten Punkte schärfstens bewacht werden; wir wissen, daß Castro seiner Leute sicher ist, denn europäisches Geld ist ihm beigesprungen, das er richtig verwendet hat — und wir wissen endlich, daß die Vereinigten Staaten unsere Ansprüche nicht unterstützen werden, wenn wir uns an Anschlägen auf die bestehende Regierung beteiligen. Verstehen Sie mich jetzt, Mr. Percy F. Matthews?«

»Großer Gott!« sagte unser Mann, schwer keuchend. »Gib mir mal die silberne Spritze dort, Haveland — und das Fläschchen; nein, das kleine, blaue — 's ist nur Kokain — so! Danke!« Er stach am Oberarm ein und richtete sich dann langsam auf.

»Ich muß Morales warnen,« sagte er langsam.

»Wie du willst. Ich mache dich aber darauf aufmerksam, daß es meiner Ansicht nach nur einen einzigen gangbaren Weg gibt, aus dieser Affäre herauszukommen. Wir müssen augenblicklich fort. Mein Dampfer wartet. Du darfst mit dieser Sache nichts mehr zu tun haben. Hat Morales etwas Schriftliches von dir oder irgend jemand?«

»N—ein.«

»Gut. Unser Ziel ist Caracas, und wieviel Geld es uns kosten wird — — —«

Er hielt inne, die Augen weit aufgerissen. Ich war in die Höhe geschnellt.