»Willst du mir einige Fragen beantworten? Aber richtig!«

»J—ja. Lügen hat in unserem Fall keinen Zweck.«

»Gut! Du unterstützst Morales?«

»Jawohl.«

»Wieviel Geld hast du ihm gegeben?«

»Rund sechzigtausend Gold.«

»Und die halbe Million?«

»Noch nicht.«

»Gottseidank! — Gottseidank! — Wo ist das Geld?«

»Englische Bank, Jamaika. Andere Leute wissen auch mit praktischen kleinen Privatdampfern umzugehen, mein Lieber,« piepste die dünne Stimme. »Und nun hör' zu, Haveland. Ueber dieses Geld verfüge ich, vielleicht auch noch der liebe Gott, aber sonst ganz bestimmt niemand — Leber oder keine Leber! Ich kenne dieses Land und ich weiß, daß der ehemalige Ochsentreiber Castro, der sich jetzt Präsident schimpfen läßt, die längste Zeit mißgewirtschaftet hat. Morales steht hier mit 500 Mann, in Caracas warten seine Anhänger nur auf ihn, in den Provinzen ist seit vielen Monaten alles vorbereitet. Es wird ein einziger Schlag sein in einer schönen Nacht — Caracas ist nicht weit von hier, mein Lieber — und — aus — damit. Früher wurde der Fehler begangen, diese Dinge in entfernten Provinzen anzuzetteln, wir aber schlagen nach dem Herzen und schlagen schnell.«