Dieser Souder!
Wo zum Teufel war das andere Ende? Wer war das Mädelchen?
Der Major ließ sich in einen Stuhl fallen und krümmte sich vor Lachen. »S — Souder — ich — will nicht indiskret sein,« stöhnte er, »s—sagen Sie — der Dame — Sie hätten — Sie hätten Besuch oder — na, irgend was...«
Und der arme Souder mußte (er schwitzte vor Entsetzen) in den Schallbecher sprechen, er würde später anrufen, und ließ dann das Instrument fallen, als sei es glühendheiß.
Major Stevens aber lachte wie toll.
»Menschenskind — 'n Privattelephon — Mädel am anderen Ende — verdammt schlau das mit dem Klopfer — Klingel macht zu viel Lärm, was?« — Teufel, da erntete Souder Lorbeeren, die ihm nicht gebührten! Der hölzerne Klopfer war unser Biertelephonpatent! — »Mann, seit wann sind in unserem Betrieb Telephonistinnen angestellt? — Sie — Sie — Sie süßer Frosch, Sie!«
Und wir lachten alle drei geschlagene fünf Minuten lang.
»Also, dieses Telephon mag ja riesig bequem sein, aber Sie müssen es abschaffen. Nun sagen Sie 'mal im Vertrauen, Carlé hier hält den Mund, wo geht denn das Dings hin? Ich möchte wirklich auch gern wissen, wo hier die netten Mädels sind!«
»In — ins Kavalleriefort,« stotterte Sergeant Souder.
»Was?«