»Mein Gepäck da?«

»Yes, sir. Herr Carlé, nicht wahr? Hier ist das Büro, bitte!«

Sie öffnete eine Glastüre, und eine alte Dame mit silberweißem Haar und frischem jugendlichem Gesicht trat mir lächelnd entgegen.

»Mr. Carlé? Seien Sie willkommen! Ich bin Mrs. Bailey, die Eigentümerin dieses Hauses — Mr. Bailey ist augenblicklich nicht hier. Kommen Sie! Sie möchten doch Ihre Zimmer sehen, nicht wahr? Wir können ja oben plaudern!«

Und während die alte Dame (sie trug schwere violette Seide) vor mir her über die wohlig weichen Teppiche des Korridors schritt, schoß mir verstimmend der Eindruck durch den Kopf, daß die Dame des Hauses und die Teppiche des Korridors und das Dienstmädchen unten entschieden zu elegant waren für meine Verhältnisse. Das konnte ja nett werden. Bänglich folgte ich und bänglich stieg ich ins Lift. Blitzschnell schoß die Maschine vier Stockwerke empor.

Ein Türöffnen, ein Knipsen, ein Aufflammen elektrischen Lichts.

Die Bescherung war fertig.

»S—sehr hübsch!« stotterte ich in Heidenangst.

Da war ein kleines Schlafzimmer und in der Ecke stand eine Badewanne und in der anderen Ecke prangte ein weißglänzender Waschtisch, Marmor oder so was — ihr guten Götter — und von glitzernden Metallhähnen glänzte die Aufschrift: Hot, cold. Heißes und kaltes Wasser.

»S—sehr hübsch,« lobte ich betrübt.