„Sehr gut!“ sagte Dodd und zog sich die Handschuhe aus. „Ich bitte um ihre Adresse.“

Er notierte sich die Wohnung, wandte sich an den Wächter und ließ sich von ihm die Vorgänge der vergangenen Nacht ganz genau erzählen. Dann verlangte er einen Zirkel. Mit diesem schritt er zu der Karte der Vereinigten Staaten von Nordamerika, die an der Wand hing, maß eine bestimmte Entfernung in Kilometern ab und schlug einen Kreis mit St. Louis als Mittelpunkt.

„Diese Linie hat das gelbe Automobil 1177 bei Tagesanbruch erreicht,“ belehrte er die beiden Polizeibeamten. „Telegraphieren Sie sofort an alle Stationen, die dicht bei diesem Strich liegen. Daß der Defraudant die St. Louis Bridge als Ziel angegeben hat, ist nur ein Trick von ihm, um uns weiszumachen, er wäre nach New York durchgebrannt.“

Die Polizeibeamten schrieben sich eiligst die Namen der betreffenden Städte auf. Bobby Dodd verfaßte inzwischen eine Notiz, die er den Polizisten überreichte.

„Vervielfältigen und an die Zeitungen geben!“ befahl er kurz. „Sobald sich etwas meldet, benachrichtigen Sie mich nach dieser Adresse.“

Damit wies er ihnen das Blatt, auf dem Polly Voßens Adresse stand, die sie gleichfalls notierten.

Während die beiden Polizeibeamten davoneilten und Dodd selbst mit der höchsten Geschwindigkeit seiner Maschine nach dem kleinen Landhaus hinter dem Carondelet-Park sauste, wo Polly, noch immer in Tränen aufgelöst, auf die Heimkehr ihres Mannes wartete, trat Jim Stockes in das Privatkontor Dick Pattons.

„Stockes, Stockes!“ empfing ihn der dicke Baumwollkönig und wankte mit wuchtigen Schritten auf ihn zu. „Das ist ja eine gottsverdammte Geschichte. Was machen wir nun?“

„Ich mache Bankrott!“ sagte Stockes gebrochen.

Da faßte ihn Dick Patton am obersten Westenknopf und schrie ihn an: „Und meine zwei Millionen? Ich brauche sie. Ich habe damit gerechnet.“