Der Wächter machte seine Aussagen. Als er bei der gelben Handtasche angelangt war, warf ihm Stockes einen vernichtenden Blick zu.

Und dann kam Bobby Dodd, der große Bobby, wie man ihn in St. Louis mit Vorliebe nannte. Er war ein smarter Gentleman, sonst war nichts Besonderes an ihm. Sein glattrasiertes Gesicht wußte er zu beherrschen. Seine grauen Augen waren lauernd.

Die beiden Polizeikommissare begrüßten ihren berühmten Kollegen mit vorzüglicher Hochachtung.

Er prüfte das Protokoll sehr flüchtig, schaute etwas länger in die Bücher hinein, ohne Peter Voßens raffinierte Fälschungen zu entdecken, und prüfte die Löschblätter vergeblich nach Fingerabdrücken. Dem Geldschrank schenkte er kaum einen Blick.

„Mr. Stockes, Sie haben mich rufen lassen,“ sagte er dann kurz und verbindlich. „Ich habe seit einigen Tagen mein Verhältnis zu der Behörde gelöst. Das heißt, wenn ich eine Sache in die Hand nehme, wird sich die Behörde damit begnügen, mich zu unterstützen. Ueber die Höhe des Honorars werden wir uns verständigen, wenn ich den Dieb abliefere.“

„Es ist mir weniger um den Dieb, als um das Geld zu tun,“ warf Jim Stockes ein.

„Er wird das Geld nicht gestohlen haben, um es in den Mississippi zu werfen!“ lächelte Doddy verbindlich. „Ich bringe Ihnen natürlich den Dieb und das Geld.“

„Und Sie werden ihn erwischen?“ fragte Stockes schweratmend.

„Well, ich hoffe es!“ sagte Dodd einfach. „Er müßte denn auf den Mond auskneifen. Hat dieser Peter Voß Verwandte?“

„Eine junge Frau!“ erwiderte der zweite Kassierer, seinem Chef zuvorkommend. „Sie hat uns soeben nach dem Verbleib ihres Mannes antelephoniert.“