„Freilich, freilich!“ erwiderte der alte Franzelt kopfnickend. „Er hat sich wohl ein bißchen verändert. Das kommt aber von den kurzen Haaren. Es ist auch schon gut vier, fünf Wochen her, daß ich ihn zuletzt gesehen habe. Bei mir geht es immer wie im Taubenschlage aus und ein.“
„Ist das Emil Popel?“ sprach Dodd, und seine Stimme bebte vor Aufregung.
Der Wärter sah sich erst Peter Voß, dann den Direktor an und nickte endlich ostentativ.
Der Direktor machte eine bezeichnende Handbewegung, als wollte er sagen: Na also, ich hab es ja gleich gewußt!
Und Peter Voß sah sich wieder allein.
Mag er sitzen! dachte Dodd, als er wieder auf der Straße stand. Zuerst das Geld, dann den Verbrecher!
Die Sache mit Polly fiel ihm schwer auf die Seele.
Noch hoffte er das Beste für sie und sich, obschon sein Verdacht groß genug war. Um diesen Verhältnissen auf den Grund zu kommen, begehrte er gegen Mittag Einlaß in dem 25. Hause auf der Feldstraße.
Die Haushälterin empfing ihn an der Tür mit einem sehr verständnisinnigen Augenzwinkern. Polly kam ihm in freudiger Aufregung entgegen.
„Endlich sind Sie da!“ rief sie und reichte ihm die Hand. „Wie habe ich mich nach Ihnen gesehnt!“