„Die Nichtidentität dieses Sträflings mit Emil Popel zu beweisen, ist mir eine Kleinigkeit!“ sagte Dodd energisch. „Ich bitte, ihn nur mit dem Richter, der ihn verurteilt hat, zu konfrontieren.“
Der Direktor blätterte in den Akten.
„Landgerichtsrat Pätsch hat den Vorsitz geführt!“ erwiderte er.
Dodd zuckte nicht zusammen, sondern überlegte weiter. Der Landgerichtsrat Pätsch war als Komplice völlig untauglich für dieses Experiment.
„Oder noch einfacher!“ rief Dodd schnell. „Wir konfrontieren ihn mit dem Wärter, der ihn im Untersuchungsgefängnis unter sich gehabt hat.“
Der Vorschlag wurde vom Direktor akzeptiert. Sie beschlossen, am nächsten Morgen um neun Uhr den Versuch zu machen.
Peter Voß war auf alles gefaßt. Als sich die Tür auftat, erkannte er sofort den alten Franzelt aus dem Untersuchungsgefängnis und fiel vor Freude, ihn wiederzusehen, ihm fast um den Hals.
„Ah, Herr Franzelt!“ rief er begeistert. „Welche Ehre!“
Der alte Wärter stand starr.
„Erkennen Sie in diesem Mann den Untersuchungsgefangenen Emil Popel wieder?“ fragte der Direktor.