„Also werde ich Konkurs anmelden.“

„Der Teufel soll Sie holen!“ schrie Dick Patton, erbost über diese Hartnäckigkeit. „Meinen Sie, ich will meine zwei Millionen verlieren? So dick habe ich sie nicht sitzen. So wahr ich Dick Patton heiße, ich lasse Sie nicht fallen! Sie sitzen mit mir an einem Klubtisch. Sie werden sich durchbeißen. Wieviel brauchen Sie?“

„Ich will es versuchen!“ erwiderte Stockes bekümmert.

Dann machten sie einen Vertrag, wodurch Dick Patton zu einem Drittel in die Firma Stockes & Yarker zu sitzen kam, ohne daß es jemand erfuhr. Jim Stockes empfahl sich, kaum daß er dankte.

„Das Schlimmste ist überstanden!“ seufzte er erleichtert auf, als er wieder in seinem Wagen saß, um nach dem kleinen Landhaus hinter dem Carondelet-Park zu fahren. „Jetzt muß ich nur noch Mrs. Voß aufklären.“

Aber Bobby Dodd war längst bei ihr. Unter strömenden Tränen hatte sie ihn empfangen. Dodd war von ihrer großen Schönheit überrascht. Er erkannte sofort, sie hatte keinen Anteil an dem Verbrechen ihres Mannes. Und da Dodd ein Gentleman war, empfand er es als eine Notwendigkeit, ihr die furchtbare Sache so schonend wie möglich mitzuteilen.

„Mrs. Voß!“ begann er. „Meine Zeit ist kostbar. Sie werden begreifen, daß ich keine Umschweife mache. Mr. Voß steht in dem Verdacht, heute nacht der Firma Stockes & Yarker zwei Millionen Dollar gestohlen und damit das Weite gesucht zu haben.“

Wie geistesabwesend starrte sie ihn an, dann schrie sie auf: „Nein, nein! Das ist unmöglich. Mein Mann hat das nicht getan. Niemals!“

„Well!“ sagte Dodd mitleidig. „Ich bin derselben Ansicht. Er hat es sicher nur in einem Anfall von Geistesstörung getan. Er war in der letzten Zeit sehr nervös, wie in der Office festgestellt worden ist. Sie werden mir das gewiß bestätigen können.“

Polly nickte unter fortwährendem Schluchzen.