„Ich glaube, wir können das Verhör einstweilen schließen!“ antwortete der. „Es genügt mir vor der Hand, Sie überzeugt zu haben, daß dieser Emil Popel nicht der richtige Emil Popel ist.“

Der Direktor verließ die Zelle und diktierte draußen dem Sträfling, der sich für Emil Popel ausgab, drei Tage Wasser und Brot.

„Wenn der Mann ein Geständnis machen will, führen Sie ihn sofort zu mir,“ sprach er zu dem Wärter und ging mit Dodd wieder in sein Bureau.

Die drei Kronzeugen wurden entlassen, nachdem ihnen Dodd ihre Auslagen erstattet hatte. Es ging alles auf Kosten der Firma Stockes & Yarker.

„Sind Sie nun überzeugt?“ fragte Dodd.

„Beinahe!“ erwiderte der Direktor. „Ich werde ihn schon mürbe kriegen! Wenn er nicht bald ein umfassendes Geständnis ablegt, lasse ich ihn an die Mauer schließen.“

„Das tun Sie nur!“ meinte Dodd hartherzig. „Der Mensch hat das zehnfach verdient. Vor allen Dingen versuchen Sie ihm zu entlocken, wo er die Millionen versteckt hat.“

„Da können Sie sich auf mich verlassen!“ rief der Direktor. „Wenn ich erst hinter eine Sache hake, dann kommt sie sicher ans Tageslicht.“

„Ich hoffe,“ fuhr Dodd fort, indem er den Hut nahm, „daß ich auch ohne sein Geständnis schließlich das Geld aufstöbere. Ich werde mich heute abend sofort auf die Suche machen. Finde ich es, werde ich unverzüglich den Antrag auf Auslieferung stellen. Außerdem werde ich dafür sorgen, daß Ihnen die ausgesetzte Belohnung von 2000 Dollar ausgezahlt wird.“

Damit war der Direktor mehr als zufrieden und schüttelte ihm schon im voraus dankbar die Hand.