Dodd hielt sich nicht lange in Strienau auf. Er mußte vermeiden, mit Polly oder dem Landgerichtsrat zusammenzutreffen. Und er machte, daß er nach Pograu hinüberkam.

Um diese Zeit klingelte Peter Voß den Wärter herbei und begehrte, vor den Direktor geführt zu werden, da er ein Geständnis zu machen hätte.

„Aha!“ rief der Wärter erfreut und packte ihn fest am Arm.

Mit einer geradezu erbarmungswürdigen Miene trat Peter Voß über die Schwelle des Bureaus.

„Sieh da!“ rief der Direktor, noch erfreuter als der Wärter, der sich auf seinen Wink hinaus begab und vor der Tür Posto faßte. „Also du willst ein Geständnis ablegen. Heraus damit! Du bist nicht Emil Popel?“

„Nein!“ erwiderte Peter Voß und ließ den Kopf hängen. „Ich heiße Franz Müller.“

„Kerl, wenn du lügst!“ drohte der Direktor.

„Aber lieber Herr Direktor!“ jammerte Peter Voß in herzbewegenden Tönen. „Mir ist gar nicht zum Lügen zumut. Ich hab noch viel, viel Schlimmeres auf dem Gewissen als eine Urkundenfälschung.“

„Hast du die Millionen gestohlen?“ forschte der Direktor.

„Leider nicht!“ meinte Peter Voß ganz kleinlaut. „Wenn ich das getan hätte, dann hätte ich wohl nichts Schlimmeres getan.“