Der Onkel legte sich ins Bett und schickte die unverehelichte Martha Zippel zum Arzt. Polly gab ihr das Sträflingshabit und den Mantel des Zuchthausdirektors mit. Beides brachte sie dorthin, wohin es gehörte.

Polly aber erzählte unterdessen dem Onkel, wie Peter Voß seine weitere Flucht gestaltet hatte und welches seine Absichten für die Zukunft waren.

„So ein verfluchter Kerl!“ stöhnte der Onkel, halb vor Aerger, halb vor Bewunderung. „Warum in aller Welt hat er sich einsperren lassen? Ich bin in der Tat auf seine weiteren Tollheiten äußerst gespannt.“

Dann kam der Hausarzt, untersuchte den Kranken und verlangte in energischem Tone die sofortige Einreichung des Urlaubsgesuches.

Und da ihn Polly unterstützte, gab der Onkel nach und unterzeichnete es im Bett. Die Haushälterin mußte es sofort aufs Gericht tragen.

„Ich gehöre ins alte Eisen!“ sagte der Onkel, nachdem sich der Arzt empfohlen hatte.

„Nicht doch, Alterchen!“ erwiderte Polly und streichelte ihn. „Du wirst mein Reisemarschall.“

„Auch das noch!“ seufzte er und schloß die Augen.

Aber er durfte nicht eher einschlafen, bis er den Baldriantee getrunken hatte.

Dodd klopfte an diesem Abend an das Pograuer Schulhaus. Minkwitz öffnete und war erstaunt, den amerikanischen Detektiv wiederzusehen.