Noch eine Viertelstunde verging. Da huschten leise Schritte über den Läufer, und die Tür nebenan wurde geöffnet und sofort wieder geschlossen.

Wieder hörte Dodd einen langen, innigen Kuß, der ihm naturgemäß großes Unbehagen verursachte.

„Du willst wirklich fort?“ flüsterte Polly.

„Es bleibt dabei!“ erwiderte Peter Voß ebenso leise, wie fest entschlossen. „Ich gehe nach Rußland. Und du mußt sehen, wie du Dodd abschütteln kannst. Eher können wir uns nicht treffen.“

„Aber wie soll ich das machen?“ seufzte sie an seinem Halse.

„Du mußt eben selbst dein Köpfchen anstrengen,“ erwiderte er. „Fahr zum Onkel zurück, der wird schon wissen, was zu machen ist. Ich telegraphiere frühestens von Warschau.“

Du wirst nicht nach Warschau kommen! dachte Dodd und schlich auf den Korridor hinaus.

Noch fünf Minuten stand er, dann streckte Peter Voß seinen Kopf heraus, um zu sehen, ob die Luft rein sei.

Mit einem fabelhaft schnellen Griff hatte ihn Dodd am Kragen und drehte ihm die Luft ab.

Peter Voß schlug mit Armen und Beinen um sich und hatte plötzlich die Fessel an den Handgelenken. Das brachte ihn sofort zur Besinnung. Keuchend lehnte er in der offenen Doppeltür. Polly sank in Ohnmacht.