„Hinein!“ schnaubte Dodd und stieß den endlich erwischten Verbrecher ins Zimmer. „Da in die Ecke und Hände hoch!“
Damit zog er den Revolver.
Peter Voß grinste, stellte sich in die Ecke und tat die Arme in die Höhe. Die Kette, mit der er gefesselt war, maß etwas über einen Meter. Sie spannte sich über seinem Kopfe. Aber er hütete sich, sie zu stark anzuziehen.
Immer mit der rechten Hand auf ihn zielend, hob Dodd jetzt die zusammengesunkene Polly vom Boden auf und legte sie auf den Diwan, über den ganz lose ein dicke, weiche Decke gebreitet war.
Polly kam zu sich und schrie auf.
„Mrs. Voß!“ sprach Dodd zu ihr, ohne die Waffe auch nur einen Millimeter aus der Zielrichtung zu lassen. „Beruhigen Sie sich. Sie sehen, ich erfülle nur den Vertrag, den wir in New York geschlossen haben. Der Verbrecher ist ohne die Mitwirkung der Polizei in meiner Gewalt.“
„Er ist ja gar kein Verbrecher!“ rief sie und wankte auf Peter Voß zu. „Er hat die Millionen ja gar nicht gestohlen. Es ist ja nur eine Fiktion!“
Aber Dodd vertrat ihr den Weg. Eins war ihm nun klar. Polly war keine Verbrecherin, sie war von diesem verabscheuungswürdigen Menschen nur getäuscht worden.
„Ich habe ihr was vorgelogen!“ sagte Peter Voß und grinste hämisch wie ein mehrfach rückfälliger Verbrecher. „Natürlich habe ich die Millionen gestohlen!“
„Peter!“ schrie Polly außer sich und sank verzweifelt auf das Sofa.