„Wollen Sie das Geld herausgeben?“ fragte Dodd.
„Darüber ließe sich reden!“ erwiderte Peter Voß ganz vernünftig. „Aber erst stecken Sie das Schießeisen weg und lassen mich die Arme herunternehmen. Sie schlafen mir sonst ein.“
„Nun wohl!“ versetzte Dodd und steckte den Revolver weg. „Nehmen Sie die Arme herunter, aber nach hinten, und gestehen Sie, wo Sie das Geld versteckt haben. Sobald ich es in Händen habe, sind Sie frei.“
„Na!“ sagte Peter Voß gemütlich und nahm die Arme nach hinten herunter, daß er die Kette im Rücken hatte. „Das will überlegt sein. Sie erlauben wohl, daß ich mich ein wenig setze.“
Damit ging er zum Diwan und setzte sich auf das niedrige Ende. Die dicke Decke war etwas heruntergerutscht. Dodd ließ ihn nicht aus den Augen und deckte sich den Rücken mit dem Tisch. Den Revolver steckte er ungesichert in die rechte Ueberrocktasche. Polly saß da, starr wie eine Bildsäule. Ihr Herz klopfte zum Zerspringen. Was würde nun kommen!
„Hm!“ sprach Peter Voß nachdenklich, lehnte sich etwas hintenüber und stützte sich auf, daß seine Hände an die Kante der Diwandecke kamen. „Also ich soll die Millionen herausgeben. Sie können sich denken, daß das für mich sehr bitter ist. Aber um der Sache ein Ende zu machen. Sie sollen sie haben!“
Dabei faßte er krampfhaft in die Decke hinein.
„Es freut mich, daß Sie so vernünftig sind!“ rief Dodd, ganz Gentleman. „Wo liegt das Geld? Hier in Deutschland? Ein Telephon steht hier. Wir können die Sache hier in diesen vier Wänden abmachen.“
„Jawohl, das können wir!“ meinte Peter Voß gemütlich. „Lassen Sie sich mal mit der Deutschen Bank verbinden.“
Dodd griff das Hörrohr und setzte sich gleichzeitig.