Schnell entschlüpfte er in Dodds Zimmer und riß den Horchapparat aus dem Schlüsselloch.

„Schließ auf!“ rief er und pochte an.

Polly suchte mit zitternden Fingern den heruntergefallenen Schlüssel. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie das lange Zeit nicht benutzte Schloß bezwungen hatte. Als die Tür endlich nachgab, sah sie Peter Voß in Dodds Kleiderkoffer wühlen.

„Was tust du da?“ rief sie entsetzt.

„Ich zieh mich um!“ lachte er nur und stieg in Dodds Hosen, die ihm ausgezeichnet paßten. Sie hatten beide die Durchschnittsfigur.

Zuletzt fischte er sich aus der Handtasche seine Brieftasche heraus.

Dann trug er Dodd ins Zimmer 216 zurück, legte ihn fein säuberlich aufs Bett und zog ihm noch einmal die Nase durchs Loch.

„Leben Sie wohl, Mr. Dodd!“ rief er ihm ins Ohr. „Wollen Sie nicht bald das Rennen aufgeben?“

Ein dumpfes, unverständliches Gemurmel war die Antwort.

Peter Voß schloß die beiden Zwischentüren und küßte Polly herzhaft ab. Dann sprang er zur Korridortür.