„Es gibt ein sehr einfaches Mittel!“ bemerkte Dodd freundlicher, „um diese Dankbarkeit zu beweisen.“

„Ich weiß es,“ sprach Peter Voß. „Aber ich weiß wirklich und beim besten Willen nicht, wo die Millionen sind. Es ist ein Jammer, daß Sie es mir nicht glauben. Und wenn die ganze Erde ein einziger Misthaufen wäre, Mr. Dodd, ich würde sie Ihnen zuliebe von vorn bis hinten durchwühlen, nur um die vertrackten zwei Millionen zu finden.“

„Machen Sie keine Flausen!“ rief Dodd ärgerlich. „Die Sache ist für Sie außerordentlich ernst.“

„Gewiß!“ bestätigte Peter Voß mit Grabesstimme. „Ich habe so ein ganz deutliches Gefühl, als wenn ich noch im Laufe dieses Tages verrückt werden müßte. Nur weiß ich noch nicht, ob ich mir an jener oder an dieser Mauer den Schädel einrennen werde. Oder meinen Sie, daß ich im Irrenhaus auch Mist karren muß? Dann bleibe ich lieber vernünftig. Man sieht hier wenigstens das Meer, und wenn man auch nur einen kleinen Zipfel davon sieht.“

„Sie sind ein Narr!“ sprach Dodd und wandte sich, mit Rücksicht auf den Direktor am Fenster, unter einer ärgerlichen Bewegung ab.

Heimlich aber freute er sich, daß sein Plan gedieh. Wenn alles glückte, so steckte Peter Voß heute abend in der Zwangsjacke.

„Der Mann ist schon halb verrückt!“ sprach Dodd, als er wieder zum Direktor trat, mit zufriedener Miene. „Sein Gedanken verwirren sich schon.“

„Sehen Sie!“ rief der Direktor triumphierend. „Meine Methode! Sie ist unfehlbar, so simpel sie ist.“

Dann standen sie beide am Fenster und beobachteten den karrenden Sträfling, der sich bei jedem zehnten Spatenstich herzhaft in die Hände spuckte und noch immer nicht das erste Anzeichen der beginnenden Geistesverwirrung zeigen wollte.

Dodd kehrte nach Dui zurück und berichtete Polly von seinem Erfolg.