„Mrs. Voß!“ wandte sich jetzt Peter Voß an seine Frau, die mit dem Anschein völliger Gebrochenheit an der Wand lehnte und das Taschentuch gegen die Augen preßte. „Wollen Sie endlich vor diesen Zeugen hier gestehen, daß dies Ihr Mann ist. Es ist das letztemal, daß ich diese Frage an Sie richte. Sollten Sie wieder vorziehen, diese Frage zu verneinen, so müßte ich Sie mitverhaften.“

Sie rührte sich vorerst nicht. Das Geständnis fiel ihr gar zu schwer.

„Mrs. Voß!“ fuhr er sie heftiger an. „Ihr Schweigen ist schon ein halbes Eingeständnis. Beeilen Sie sich, die andere Hälfte hinzuzufügen. Bezeugen Sie die Identität dieses Verhafteten mit dem Millionendieb Peter Voß?“

Bobby Dodd stand da, bleich, die Fäuste geballt, die Zähne aufeinandergepreßt, die Haare wirr in die Stirn hängend und stierte auf den Teppich. Hinter ihm standen die beiden Matrosen, die ihn an den Armen festhielten.

Polly näherte sich ihm.

„Peter!“ seufzte sie und strich ihm die Haare aus der bleichen Stirn. „Peter, sei gut. Gib die Millionen heraus, die du gestohlen hast.“

Bobby Dodd rührte sich nicht. Unendlich wohl tat ihm diese Hand und zugleich weh. Er machte keine Bewegung, dieser Berührung auszuweichen. Sogar Kapitän Flintwell konnte sich einer gewissen Rührung nicht entziehen.

„Na also!“ sagte er und räusperte sich. „Da geben Sie doch endlich die Millionen heraus, wenn Sie sie bei sich haben.“

„Sie müssen sofort umkehren!“ stöhnte Bobby Dodd. „Sofort umkehren, Herr Kapitän, und nach Honolulu zurückfahren. Dort ist es mir ein leichtes, die beiden Betrüger zu entlarven.“

„Fahren Sie ruhig weiter, Herr Kapitän!“ sagte Peter Voß. „Ich weiß genau, daß die Millionen in Valparaiso versteckt sind. Ich werde die Zeit der Ueberfahrt dazu benutzen, diesem Menschen das Geheimnis des Verstecks zu entlocken.“