Bobby Dodd fügte sich ins Unvermeidliche. Wenn er nicht den Verbrecher hatte, so hatte der Verbrecher ihn. Das war schließlich auch schon ein Erfolg.
Peter Voß aber wandte sich an seine Frau.
„Mrs. Voß!“ sprach er freundlicher. „Ich danke Ihnen für die Unterstützung. Das Gute hat gesiegt. Mein Streben wird sein, Sie für immer von dem verderblichen Einfluß dieses Menschen zu befreien. Ich hoffe sogar, daß Sie mir beistehen werden, die Verstocktheit dieses Verbrechers zu brechen. Fort mit ihm!“
Dodd wurde abgeführt und in die mittelste Hospitalzelle gesetzt. Das Fenster war mit einem dicken Gitter versehen. Auf Peter Voßens Befehl wurden dem Gefangenen, der nicht den geringsten Widerstand leistete, die Taschen geleert. Es kamen da zum Vorschein ein scharfgeladener Revolver, ein Schlagring, verschiedene Schlüssel, einige Legitimationspapiere und eine Handfessel.
„Gut ausgerüstet hast du dich,“ sprach Peter Voß und steckte alles ein, „um den Detektiv zu spielen, das muß dir der Neid lassen!“
Uhr, Zigarren und Portefeuille ließ er ihm. Die Tür wurde durch zwei Schlösser gesichert, deren Schlüssel Peter Voß in Verwahrung nahm. Eine Klappe in der Tür diente der Verpflegung.
Peter Voß legte seinen amerikanischen Bürgerbrief zu den konfiszierten Legitimationspapieren, begab sich zum Kapitän und ließ eine Flasche Sekt kommen.
„Da sehen Sie, Mr. Flintwell,“ rief er und breitete die Schätze vor ihm aus, „Peter Voß! Es stimmt!“
„Jawohl, es stimmt!“ sprach der Kapitän. „Sie sind ein unglaublich tüchtiger Kerl. Prosit, Mr. Dodd.“
Die Passagiere erfuhren nichts. Der Kapitän hatte den beiden Matrosen strengstes Stillschweigen auferlegt, und ein gutes Trinkgeld von Peter Voß tat ein übriges.