In der folgenden Nacht fand Polly schon den Weg in die Nebenzelle.

„O, Peter!“ flüsterte sie, an seinem Halse hängend. „Was soll daraus werden?“

Er verschloß ihr den Mund mit einem Kuß.

„Ich heiße Bobby Dodd, Mrs. Voß,“ sprach er ernst. „Sie werden sich von jenem Verbrecher scheiden lassen. Ich werde ihn in Valparaiso den chilenischen Behörden übergeben, und dann werde ich seine Auslieferung beantragen, ohne mich dabei zu übereilen. Es wird alles von den Kupferpapieren abhängen.“

„Wie bist du zu dem Boote gekommen?“ fragte sie neugierig.

„Es hing an einer Kohlenschute!“ flüsterte er ihr ins Ohr. „Ich habe meine Mütze ins Wasser geworfen, um das Boot benutzen zu können.“

„Und die Kiste?“ forschte sie weiter.

„Sie lag auf einer andern Schute!“ antwortete er und steckte sich eine von Dodds Zigaretten an, die er Dodds silberner Zigarettendose entnahm. „Ich habe sie weggenommen, ohne um Erlaubnis zu fragen.“

„Peter!“ flüsterte sie ängstlich. „Du bist ja ein Dieb!“

„Und ein Einbrecher!“ fügte er hinzu, wies auf die Koffer und holte die dazu gehörigen Schlüssel, die er Dodd abgenommen hatte, aus seiner Tasche. „Es gehört zum Beruf eines Detektivs. Ich bin sogar in die Taschen des Verbrechers eingebrochen. Im übrigen mache ich Sie darauf aufmerksam, Mrs. Voß, daß Sie mich nun schon zum zweiten Male mit Ihrem Manne verwechselt haben. Beim dritten Male ziehe ich die Konsequenzen.“