„Was wollten Sie auf dem Schiffe?“ forschte Dodd.

„Ich bin Zwischendeckspassagier!“ log Sam Fletcher kühl. „Ich werde die Polizei für meine Verluste verantwortlich machen, wenn ich mein Engagement in London verliere.“

„Wie kommen Sie in den Laderaum?“

„Ich habe mich im Finstern verlaufen! Wenn ich nur gewußt hätte, wie ich da hineingekommen bin, so wäre ich sicher nicht drin geblieben.“

Auch die Vernehmung Moritz Pietjes förderte nichts zutage. Es blieb schließlich nichts anderes übrig, als die beiden Schelme laufen zu lassen. Auf der Straße gerieten sie sich in die Haare, wobei zwei wachthabende Polizisten ruhig zusahen, wie Moritz Pietje für seine Denunziation hinreichend bezahlt wurde. Denn Sam Fletcher verstand zu boxen wie Jim Jeffries.

„Der Verbrecher befindet sich noch an Bord der „Pennsylvania“,“ entschied Bobby Dodd. „Wir werden ihm sofort ein drahtloses Telegramm nachschicken. Ich selbst fahre morgen mit der „Mauretania“ nach Liverpool und werde ihn in Plymouth in Empfang nehmen.“

Eine Stunde später, die „Pennsylvania“ hatte Staten Island längst hinter sich, brachte der Bordtelegraphist dem Kapitän Siems ein drahtloses Telegramm, das folgenden Wortlaut hatte: „Der Millionendieb Peter Voß aus St. Louis, auf dessen Ergreifung eine Belohnung von zweitausend Dollar gesetzt ist, befindet sich an Bord der „Pennsylvania“, Sie werden ersucht, ihn sofort zu verhaften.“

„Steward!“ rief der Kapitän. „Bringen Sie mir mal die Passagierliste.“

Doch darin war kein Peter Voß zu finden. Der Kapitän ließ dieses Resultat zurücktelegraphieren.

Sofort kam die Antwort: „Der Dieb sitzt im Schiffsraum.“