Und richtig, da kamen die beiden Stewards schon keuchend unter der schweren Last durch den schmalen Kajütsgang.
Frank Murrel schlief in seiner Kabine allein. Wenn er sich den ohnehin engen Raum mit diesem Riesenkoffer füllen wollte, so war das seine eigne Sache.
„Nicht stürzen, um Gottes willen nicht stürzen!“ rief er und öffnete die Kabinentür. „Immer ganz sanft aufsetzen. Es sind Glassachen darin.“
Du wirst dich wundern! dachte Peter Voß schadenfroh.
Die beiden Stewards bekamen ein Trinkgeld und zogen ab.
Frank Murrel war mit seinem Koffer allein. Rasch riegelte er die Tür ab, löste mit fliegenden Händen die Schloßriegel und prallte entsetzt zurück.
„Guten Morgen, Mr. Murrel!“ sagte Peter Voß, stieg heraus, klappte den Deckel zu und setzte sich darauf, wobei er Arme und Beine nach Herzenslust streckte.
„Sie sind,“ ächzte Frank Murrel, als sähe er ein leibhaftes Gespenst, „Sie sind Peter Voß.“
„Ganz recht!“ nickte Peter Voß. „Ich bin der Millionendieb aus St. Louis. Es freut mich sehr, daß mein Ruhm schon bis zu Ihnen gedrungen ist.“
„Was wünschen Sie?“ preßte sich Frank Murrel heraus.