„Sie werden also gar nicht nötig haben, gegen mich zu arbeiten,“ fügte er hinzu.

„Wie können Sie wissen?“ stieß sie fassungslos heraus.

„Daß Sie so etwas schon heimlich erwogen haben,“ versetzte er lächelnd. „Es lag ja auf der Hand, und ich rate Ihnen selbst dazu, um mir wieder Ihr Vertrauen zu erringen. Denn Ihre Sympathie ist mir außerordentlich wertvoll.“

„Was soll das heißen!“ rief sie außer sich.

„Ich liebe Sie!“ sagte er ganz einfach.

„Mr. Dodd!“ lachte sie verzweifelt auf. „Sie sind in meinen Augen eine komische Figur.“

„Es mag sein!“ erwiderte er ernst. „Aber ich denke, Sie werden allmählich lernen, mich nicht humoristisch zu nehmen. Ich halte Mr. Voß für einen hoffnungslosen Paralytiker. Es kommt die Zeit, wo Ihnen nichts anderes übrig bleiben wird, als sich von ihm zu trennen.“

„Niemals!“ rief sie entrüstet.

„Und dann werden Sie sich meiner erinnern!“ fuhr Dodd unbeirrt fort. „Ich werde warten.“

Polly preßte die Hände gegen die fiebernden Wangen.