„Ich habe dafür keinen Bedarf!“ erwiderte Peter Voß.
„Damn!“ kam es von drüben, und die Unterhaltung wurde abgebrochen.
Ich werde mich schwer hüten, dieses schöne Hotel, wo man gratis verpflegt wird, so schnöde zu verlassen! dachte Peter Voß und rieb sich die Hände.
Drei Tage später stand er vor dem Gericht. Seine drei Komplicen waren schon verhört worden und saßen zerknirscht auf der Anklagebank. Peter Voß wünschte höflich: „Bonjour, messieurs!“ und machte vor jedem der drei Richter eine tiefe Verbeugung. Aber sie schauten sehr mürrisch drein und hielten es nicht einmal für nötig, ihm zu danken.
Nun sollten seine Personalien aufgenommen werden. Durch die Aussage des Schiffers und seiner beiden Leute war schon festgestellt worden, daß er als Schiffbrüchiger vor Plymouth an Bord des Schmuggelschiffes gekommen war. Demgemäß konnte seine Strafe nur gering ausfallen, wenn er nicht überhaupt ganz freigesprochen werden mußte.
„Wie heißen Sie?“ fragte der erste Richter.
Peter Voß kratzte sich hinterm Ohr. Es schien ihm nicht ratsam zu sein, seinen wahren Namen zu sagen.
„Ich heiße,“ begann er und stockte plötzlich, da ihm ein anderer Name nicht so schnell einfallen wollte, worauf er mit der merkwürdigen Eröffnung herausplatzte: „Meine Herren, ich habe meinen Namen vergessen.“
Die Richter lächelten vielsagend. Es war ihnen sofort klar, daß der Angeklagte ein großes Verbrechen auf dem Gewissen haben müsse.
Peter Voß aber kam mit guten Gründen, um seine unglaubliche Behauptung allen Ernstes zu beweisen.