minne ist an gedanken: ‖ daz mag ich nu mit mir selbe bewæren:
des betwinget si diu stæte liebe.
minne stilt mir fröude ‖ ûz dem herzen, ez entöhte eim diebe.’ 10
‘Schîonatulander, ‖ mich twingent gedanke,
sô du mir ûz den ougen kumest, ‖ daz ich muoz sîn an fröuden diu kranke,
unze ich tougenlîche an dich geblicke.
des trûre ich in der wochen ‖ niht zeim mâl, ez ergêt alze dicke.’
‘Sone darft du, süeziu maget, mich ‖ niht frâgen von minne:
dir wirt wol âne frâge ‖ bekant minnen flust und ir gewinne.