KONRAD VON WÜRZBURG.
[Scherer D. 190, E. 180.]
Ein gelehrter Dichter, bürgerlichen Standes, in Würzburg geboren, lebte am Oberrhein, in Strassburg und Basel, wo er 1287 starb. Seine Werke sind: ‘Der Welt Lohn’ (ed. Roth, Frankfurt 1843); ‘Otto mit dem Bart’ (ed. Hahn, Quedlinburg 1838); ‘Schwanritter’ (ed. Roth, Frankfurt 1861); ‘Engelhard’ (ed. Haupt, Leipzig 1844); ‘Herzmäre’ (ed. Roth, Frankfurt 1846); ‘Alexius’ (ed. Haupt in seiner Zeitschrift III, 534); ‘Pantaleon’ (ed. Haupt in seiner Zeitschrift VI, 193); ‘Silvester’ (ed. W. Grimm, Göttingen 1841); ‘Goldene Schmiede’ (ed. W. Grimm, Berlin 1840); ‘Partonopier und Meliur’ (ed. Bartsch, Wien 1871, zugleich ‘Turnei von Nantheiz’ und ‘Lieder und Sprüche’); ‘Trojanerkrieg’ (ed. Keller, Stuttgart 1858); ‘Klage der Kunst’ (ed. Joseph, Strassburg 1885).
1.
DER WELT LOHN.
Ir werlde minnære
vernemet disiu mære,
wie einem ritter gelanc,
der nâch der werlde lône ranc
beidiu spâte unde fruo.
er dâhte in manege wîs dar zuo