2. RESTE DER ÄLTESTEN DICHTUNG.

ALTHOCHDEUTSCH.

DAS WESSOBRUNNER GEBET.

[Scherer D. p. 12, E. p. 10.]

Alliterirendes Gebet aus einer Handschrift des ehemaligen Klosters Wessobrunn in Oberbaiern. Herausgegeben in Müllenhoff und Scherer’s Denkmälern deutscher Poesie und Prosa Nr. 1. (2. Aufl. Berlin 1873.)

Dat gafregin ih mit firahim ‖ firiuuizzo meista,

dat ero ni uuas noh ûfhimil;

ni suigli sterro nohhein ‖ noh sunna ni liuhta, 10

noh mâno noh der mâreo sêu.

Dô dâr niuuiht ni uuas ‖ enteo ni uuenteo,