Nun blinckern auff der See: O dreymal höchste Macht
Erleuchte den, der sich itzt beugt vor deinen Füssen!
Vertreib die dicke Nacht, die meine Seel umbgibt,
Die Schmertzen Finsternüss, die Hertz und Geist betrübt, 20
Erquicke mein Gemütt, und stärcke mein Vertrauen.
Gib, dass ich disen Tag, in deinem Dinst allein
Zubring: und wenn mein End’ und jener Tag bricht ein
Dass ich dich, meine Sonn, mein Licht mög ewig schauen.
5.
AUS DEM TRAUERSPIEL ‘CARDENIO UND CELINDE’.
Der hohe Geist der in der Sterblichkeit,