Den unbefleckten Geist, die Tugend, die wir schmehn,

Die wir, wenn Gottes Rach wird Himmel ab erscheinen,

Noch werden mit viel Reu in heisser Angst beweinen.

1. Jungf. Herr! scheub disz Urtheil auf, bis mein Gesicht erblasst!

Wo nicht, so nimm nur bald der Glieder schwere Last 20

Von dem gepressten Geist! 5. Jungf. O Schwestern! O sie kommen!

2. Jungf. Die Majestät hat gantz sein Antlitz eingenommen

Und streicht, indem sie nicht in Purpur fünckeln kan,

Mit unerschöpfftem Glantz die schönen Glieder an.

4. Jungf. Itzt sieht er nach dem Klotz auf dem er soll verschwinden.