‘Den Schild, den Frau Gotlinde ‖ mir gab zu tragen, 30
Den haben mir die Heunen ‖ zerhauen vor der Hand:
Ich bracht ihn doch mit Treue ‖ her in König Etzels Land.
Dass es Gott im Himmel ‖ vergönnen wollte,
Dass ich so guten Schildes ‖ geniessen sollte,
Als du hast vor den Händen, ‖ viel edler Rüdiger:
So bedürft ich in dem Sturme ‖ keiner Halsbergen mehr.’ 20
‘Gern wollt ich dir dienen ‖ mit meinem Schilde,
Dürft ich dir ihn bieten ‖ vor Kriemhilde.
Doch nimm ihn immer, Hagen, ‖ und trag ihn an der Hand: