[17] berennt: beschickt, beschafft.
[A] Bei Gelegenheit der Berathung über die Stiftung eines landwirthschaftlichen Vereins vorgetragen und den Beförderern und Freunden solcher nützlichen, zeitgemäßen Vergesellschaftungen gewidmet,
vom Verfasser dieses Werkchens.
Hans Michel was wual, sau to rieken,
'n Verreljahr un en paar Wieken
Bi siinen Vedder in der Stadt;
Daar, mend' siin Aule, leerd' he wat.
Knapp konn he siinen Naamen schriiwen,
Dau woll he'r auck nich länger bliiwen
Un keerde wier torügg' na Huus.
Nu was uuse Hans 'n rechten Duus:
Siin Rock harr heel 'n annern Schnitt,
Van Puuder wöör'n de Haare witt,
Nu dröög he eenen haugen Hoot,
Met eenen Waard': Van Kopp to Foot'
Was he binah nich mehr to kennen
Un lööt sick Musche Michel nennen.
He dää sau stuur un wunderbaar,
Sprack Haugdüütsk blaut un wann siin Vaar
En rööp: Hans, kumm un dask 'n Bieten!
Dää he, as harr he't ganz vergieten.
Ens lag de Hark' em vor den Fööten,
Dau fänkt he an se weg to stäuten
Un frägt den Aulen: Saget mir,
Was für ein Ding ist dieses hier?
De Aule spreckt: Wost du mi brüüen?
Gaa, Jung', un schiäm di vor den Lüüen!
He geht, un trett eer up de Tiäne,
Baff schleit de Hark' em vor de Schiene.
»Au!« schreggd Hans, »dumme Harke du!«
»Süh«, rööp de Vaar, »kennst du se nu?«
(Eingesandt.)
De Kapuziner Broor Eernst, as em de Daut dat Memento mori ankündigede.
Ach Heer miin Gatt! ick ligge hier vor di, up miinen Knee'n,
Un uäwerdenk, wat in den langen Jahren,
Mi up'r Welt is alles widerfahren.