[1] Nach Arenas (Memorias 2 1) hiess Albay früher Ibalon; Tayabas, Calilaya; Batangas, Comintan; Negros, Buglas; Cebu, Sogbu; Mindoro, Mait; Samar, Ybabao; Basilan, Taguima, Mindanao wird von B. de la Torre Cesarea; Samar in R. Dudleo, Arcano del mare (Florenz 1761) Camlaia genannt. In Hondiv’s his map of the Indian Ilands, (Purchas 605) wird Luzon Luconia; Samar, Achan; Leyte, Sabura; Camarines, Nebui genannt. In Albo’s Tagebuch heisst Cebu Suba, Leyte Seilani. Pigafetta erwähnt eine Stadt Cingapola auf Zubu, Leyte ist auf seiner Karte im Norden Baybay, im Süden Ceylon benannt. [↑]
[2] Im Estado geogr. der Franziskaner, Manila 1855, ist nichts davon erwähnt. [↑]
[3] Kleine Schiffe, die keine Kanonen haben, sollen Krüge, mit Wasser und den Früchten der Arenga sacharifera gefüllt an Bord nehmen, in der Absicht mit der ätzenden, heftiges Brennen verursachenden Brühe, die Seeräuber bei einem etwaigen Angriffe zu bespritzen. Dumont d’Urville erzählt, dass die Bewohner von Solo bei seinem Besuch die Brunnen mit dergleichen Früchten vergiftet hatten. Die in Zucker eingemachten Kerne sind ein angenehmes Konfekt. [↑]
[4] Es wurden noch gewählt ein Teniente mayór (Stellvertreter des Gobernadorcillo), ein Juéz mayór (Oberrichter) für die Felder, immer ein Excapitan, ein zweiter Richter für die Polizei, ein dritter Richter für Streitigkeiten, die das Vieh betreffen, ein zweiter und dritter Teniente und erster und zweiter Polizeidiener; endlich noch für jede Visita ein Teniente, ein Richter, ein Polizeidiener. Alle drei Richter können Excapitano’s sein, kein Excapitan kann Teniente werden. Der erste Teniente muss aus der Principalía sein; die übrigen können dieser oder der Plebe angehören; die Polizeidiener (Alguacíls) sind immer aus letzterer. [↑]
[5] G. Squier (States of Central Amerika 192) erwähnt einen Mahagonyblock, 17 Fuss lang, der im unteren Queerschnitt 5 Fuss 6 Zoll im Geviert, im Ganzen 550 Cubikfuss maass. [↑]
[6] Nach Dr. v. Martens: Modiola striatula Hanley, der denselben Zweischaler auch zu Singapore in Brackwasser bedeutend grösser fand. Reeve bildet die von Cumming in den Philippinen, ohne nähere Ortsangabe gesammelte Art auch grösser ab (38 mm), die vom Catarman hat 17mm. [↑]
[7] In Sumatra sah Wallace in der Dämmerung einen Lemur einen Baumstamm hinauf laufen, und dann in schiefer Richtung durch die Luft nach einem andern Stamm gleiten, den er nahe dem Boden erreichte; die Entfernung beider Bäume betrug 210 Fuss, der Höhenunterschied nicht über 35 oder 40 Fuss, also weniger als 1 : 5. (Malay Archipelago I. 211.) [↑]
[8] Die dem Berliner Herbar eingesandten Exemplare sind nicht aufzufinden. [↑]
[9] Nach W. Peters Tropidolaenus philippinensis Gray. [↑]
[10] v. Martens erkannte unter den Tertiär-Muscheln der Thonbänke die noch jetzt im indischen Ozean lebenden Arten Venus (Hemitapes) hiantina Lam., V. squamosa L., Arca cecillei Phil., A. inaequivalvis Brug., A. chalcanthum Rv. und die Gattungen Yoldia, Pleurotoma, Cuvieria, Dentalium; ohne ihre Uebereinstimmung mit lebenden Arten verbürgen zu können. [↑]