[1] Arenas (Memorias 5. 9) glaubt, dass vielleicht die alten Jahrbücher der Chinesen, da dieses Volk schon früh mit dem Archipel verkehrte, Aufschluss über die Herkunft seiner heutigen Bewohner enthalten. »Ist dies aber nicht der Fall, so dürfen wir nicht danach forschen, denn Gott will uns den Ursprung dieser Indier verbergen, und seine Beschlüsse müssen wir achten«. [↑]

[2] Wahrscheinlich Anodonta purpurea Val. nach v. Martens. [↑]

[3] Das Mittel der Durchschnittsernten in den zwölf preussischen Provinzen ist 9,211 Scheffel Getreide per Morgen. (Nassau und Hohenzollern nur 7,98 und 7,19). [↑]

[4] 650 Pfund per Bünder. — De Rijst, Maatsch. tot nut S. 13. [↑]

[5] Scherzer, Fachmännische Berichte A. 91. [↑]

[6] Mehr als hundert Jahre später berichtet Pater Taillandier: »die Spanier haben aus Amerika Kühe, Pferde und Schafe kommen lassen, aber diese Thiere können dort nicht leben, wegen der Feuchtigkeit und der Ueberschwemmungen.« Letzteres soll sich wohl nur auf die Schafe beziehen. — (Taillandier au père Willard, Lettres édifiantes.) [↑]

[7] Gegenwärtig sollen die chinesischen Pferde plump, grossköpfig, buschig, behaart, die japanischen zierlich, ausdauernd, den arabischen ähnlich sein. Gute Manilapferde entsprechen letzterem Typus und werden in den chinesischen Hafenplätzen von den Europäern sehr geschätzt. [↑]

[8] Vergl. Hernandez Opera omnia; Torquemada, Monarchia Indica. [↑]

[9] Buyo nennt man in den Philippinen die mundgerechte Zurichtung des Betels. Ein Blatt Betelpfeffer (Chavica betel) von der Form und Grösse eines Bohnenblattes, wird mit einem erbsengrossen Stückchen gebrannten Kalkes bestrichen, und von beiden Rändern nach der Mittellinie hin zusammengerollt; dann wird das eine Ende der Rolle in das andere gesteckt, so dass ein Ring entsteht; in diesen wird ein flaches Stück Arecanuss von entsprechender Grösse eingepasst. [↑]

[10] Im Lande glaubt man, dass Fleisch von Schweinen, die sich auf die S. 124 angegebene Weise nähren, oft diese Krankheit hervorrufe; ein befreundeter Physiologe vermuthet die Ursache eher in reichlichem Genuss sehr fetten Schweinefleisches — Indier essen aber gewöhnlich nicht viel Fleisch und die Schweine sind selten sehr fett. [↑]