Albert und Bertold fielen dem wutkeuchenden Alten in den Arm. Die Mutter stand am Fenster und schaute wortlos zu.

So war es am besten; es mußte einmal zur Entscheidung kommen.

„Laß, Vater,“ sagte Albert in beruhigendem Tone, „Fritz wird gehorchen. Er ist der Jüngste. Aber er soll seine Zeit haben. Es braucht nicht alles kopfunter, kopfüber zu gehen. Er kann die Dörthe langsam fallen lassen. Unterdes kommt die Frida Grödecke mal her sich vorzustellen – es wird sich schon alles finden. Ich fahr’ morgen sowieso nach Frankfurt, da sprech’ ich mit Grödecke.“

Fritz ging hinaus. Aber in der Tür wendete er sich nochmals um. Er sah kreideweiß aus.

„Und der alte Klempt?“ fragte er; „soll der auch betrogen werden?“

Albert schüttelte den Kopf. „Betrogen?“ gab er zurück. „Und weshalb?“

„Na – mit seiner Wiese.“

„Ah – was hat das mit deiner Heirat zu tun? Wir haben ihm die Wiese bezahlt.“

„Aber er hätte sie nicht verkauft, wenn Dörthe nicht so zugeredet hätte, und wenn –“

„Still jetzt!“ brüllte der Alte und wies auf die Tür. Krachend warf Fritz sie ins Schloß.