„Den Namen bitte,“ sagte der amtierende Richter.

„Rechtsanwalt Stroschein in Vollmacht des Herrn Baron von Hellstjern.“

Der Richter wiederholte dem Protokollführer den Namen. Ein Gemurmel wurde hörbar. „Schockschwerenot – Hellstjern?!“ rief Usen halblaut. Auch der Kommerzienrat war bestürzt. Er dachte gleichfalls an den knurrigen Alten auf dem Baronshof. Aber das war doch nicht denkbar. Und auf einmal tauchte das Bild Axels vor ihm auf. Ja – der mußte es sein! Er wurde wütend. Die beiden Hellstjerns, der reiche und der arme, steckten zweifellos unter einer Decke. Man wollte ihm Döbbernitz nicht gönnen. Er hatte sich alles schon auf das genaueste zurechtgelegt. Zweihunderttausend Mark waren nötig, die Landwirtschaft auf Döbbernitz wieder in Gang zu bringen. Aber das genügte auch; und dann ... Die laute Stimme des Richters unterbrach seinen Gedankengang. „Vierhundertzehntausend!“ rief der Kommerzienrat.

„Zwanzig,“ ertönte die Stimme des Rechtsanwalts Stroschein.

„Fünfundzwanzig!“

„Dreißig!“

Jetzt drängte sich Schellheim zu dem Konkurrenten hindurch.

„Kommerzienrat Schellheim,“ sagte er, sich vorstellend; „Sie bieten für den Baron Axel Hellstjern, den Schweden, wenn ich fragen darf?“

„Ganz richtig, Herr Kommerzienrat.“

„Und wollen Sie noch höher gehen?“