„So hoch es nötig sein wird.“
„Vierhundertdreißigtausend Mark – zum ersten!“ rief der Vorsitzende.
„Vierhundertvierzigtausend!“ erscholl die Stimme des alten Usen.
Da verlor Schellheim völlig die Fassung. Er sah Usen hilflos an, der mit grinsendem Gesicht, die Augen mit den schweren, immer geröteten Tränensäcken ein wenig zusammengekniffen, an der Wand lehnte. Die Sonne beleuchtete ihn hell. Die Aufschläge seines schäbigen grauen Jagdrocks strotzten vor Fettflecken; an der Weste fehlte ein Knopf.
Es war ganz verrückt. Das war wieder einmal einer jener tollen Streiche des alten Paschas, mit denen er urplötzlich zutage zu treten pflegte, und immer dann, wenn man es am wenigsten erwartete. Was wollte er denn mit Döbbernitz?!
„Fünfundvierzig!“ schrie Schellheim und biß die Zähne zusammen.
„Fünfzigtausend!“ rief Rechtsanwalt Stroschein.
In seiner Aufregung packte der Kommerzienrat den Rechtsanwalt an der Schulter.
„Geh’n Sie noch weiter?“ stieß er hervor.
„O ja,“ versetzte dieser gemächlich.